Was wir meinen, wenn wir Gebetshaus sagen

Impulse aus dem Gebetshaus

Was wir meinen, wenn wir Gebetshaus sagen

Der Name Gebetshaus kann sehr Unterschiedliches auslösen. Für uns meint er nicht zuerst ein Gebäude oder eine bestimmte religiöse Form, sondern eine christliche Gemeinde, deren gemeinsames Leben aus Gebet wächst.

Wenn jemand das Wort Gebetshaus hört, entstehen nicht bei allen dieselben Bilder. Ein Muslim denkt vielleicht an einen Ort des Gebets, der nahe an einer Moschee oder einem Gebetsraum liegt. Ein Hindu könnte an einen Tempel oder einen spirituellen Ort denken. Wer agnostisch unterwegs ist, hört vielleicht einfach: religiöser Raum. Und manche Christen verbinden mit Gebetshaus sofort eine bestimmte Bewegung, etwa 24/7-Gebet, dauerhaften Lobpreis oder ein geistliches Zentrum mit einem sehr speziellen Stil.

Darum ist uns wichtig, verständlich zu sagen, was wir meinen. Das Gebetshaus Frankfurt ist eine christliche Gemeinde in Frankfurt am Main. Wir kommen zusammen, um Jesus Christus zu loben, auf Gottes Wort zu hören, miteinander zu beten und als geistliche Familie zu leben.

Der Name ist aus einem Ruf entstanden

Der Name Gebetshaus ist für uns nicht zuerst eine Strategie oder ein schönes Gemeindelabel. Als Gott Alexander Bench den Auftrag gab, das Gebetshaus zu gründen, stand ein Bibelvers im Mittelpunkt: „Mein Haus soll ein Gebetshaus sein für alle Nationen.“

Dieser Gedanke kommt aus Jesaja 56,7. Jesus greift ihn später selbst wieder auf, als er sagt: „Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker.“ Für uns wurde daraus ein Auftrag: ein Ort zu sein, an dem Menschen aus verschiedenen Nationen, Kulturen und Lebensgeschichten gemeinsam Gott suchen.

Gebet ist für uns nicht die Dekoration am Rand der Gemeinde. Gebet ist der Atem, aus dem gemeinsames Leben wächst.

Kein religiöser Spezialraum

Wir verstehen Gebetshaus nicht als Rückzug aus der Welt. Wir sind keine Gemeinschaft, die sich in eine fromme Sonderwelt verabschiedet. Gerade weil wir beten, wenden wir uns der Stadt zu. Wir leben in Frankfurt, dienen Menschen, feiern Gottesdienst, geben Essen aus, suchen Gemeinschaft und wollen, dass Glaube im Alltag Gestalt gewinnt.

Gebet bedeutet für uns: Gott ist das Subjekt. Nicht unsere Leistung steht im Zentrum, nicht unser Programm, nicht unsere religiöse Aktivität. Wir kommen zu ihm, weil alles von ihm ausgeht. Aus diesem Ort fließen Lobpreis, Wort, Veränderung, Dienst und Gemeinschaft.

Eine Familie für alle Nationen

„Für alle Nationen“ ist für uns nicht nur ein schöner Zusatz. Frankfurt ist international, und unsere Gemeinde ist es auch. Menschen bringen unterschiedliche Sprachen, Prägungen, Geschichten und Fragen mit. Wir erwarten nicht, dass alle gleich aussehen, gleich denken oder denselben Hintergrund haben.

Was uns verbindet, ist Jesus Christus. Wir glauben, dass Gemeinde ein geistliches Zuhause sein kann: ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, wachsen, vergeben lernen, einander tragen und nicht alleine durchs Leben gehen müssen.

Was du erwarten kannst

Wenn du uns besuchst, musst du nicht vorher alle christlichen Begriffe kennen. Du musst auch nicht wissen, wie man betet. Du darfst einfach kommen.

  • Sonntags feiern wir Gottesdienst mit Lobpreis, Predigt und Gemeinschaft.
  • Freitagabends ehren wir den Schabbat und richten unseren Blick bewusst auf Gott.
  • Unter der Woche treffen wir uns zum Gebet, dienen Menschen in der Stadt und leben Gemeinde über den Sonntag hinaus.

Gebetshaus heißt für uns: Gott hat Raum. Menschen haben Raum. Und aus der Begegnung mit ihm wächst ein Leben, das in die Stadt hineinwirkt.

Gebetshaus Frankfurt

Wir sind eine internationale christliche Gemeinde in Frankfurt am Main. Unser Herz schlägt für Gebet, Lobpreis, Gottesdienst, Jüngerschaft und Gemeinschaft.

Unser Satz: Ein Gebetshaus, eine Familie für alle Nationen.

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