Impulse aus dem Gebetshaus
Im Gebetshaus Frankfurt leben wir mit zwei starken Erinnerungen: Gott schenkt Ruhe, und Gott ruft Menschen zusammen. Darum ehren wir den Schabbat und feiern am Sonntag Gottesdienst.
Manchmal wirkt es auf den ersten Blick ungewöhnlich: Freitagabend Schabbat, Sonntag Gottesdienst. Ist das nicht doppelt? Für uns ist es kein Gegeneinander, sondern ein Rhythmus. Der Freitagabend erinnert uns daran, dass Gott Ruhe geboten hat. Der Sonntag erinnert uns daran, dass Jesus auferstanden ist und seine Gemeinde zusammenruft.
Beides hilft uns, Glauben nicht nur als Programm zu verstehen. Es geht nicht darum, möglichst viele religiöse Termine zu füllen. Es geht darum, unser Leben wieder auf Gott auszurichten: aus der Woche herauszukommen, vor ihm still zu werden, ihn zu loben, auf sein Wort zu hören und miteinander Gemeinde zu sein.
„Du sollst den Schabbat heiligen“ ist mehr als ein alter Satz. Es ist eine Einladung, aufzuhören. Nicht weil alles erledigt ist, sondern weil Gott Gott ist. Der Schabbat erinnert uns daran, dass der Mensch nicht für Arbeit, Leistung und Druck geschaffen wurde, sondern für Gemeinschaft mit Gott.
Wenn wir am Freitagabend zusammenkommen, ehren wir diesen Gedanken. Wir treten bewusst aus dem Tempo der Woche heraus. Wir richten unseren Blick neu auf den Herrn, danken ihm und erinnern uns daran, dass unser Leben nicht von unserer Kontrolle getragen wird.
Ruhe ist nicht zuerst ein Gefühl. Ruhe beginnt dort, wo Gott wieder das Subjekt unseres Lebens wird.
Der Sonntag ist der erste Tag der Woche. Für Christen ist er eng verbunden mit der Auferstehung Jesu. Die Gemeinde kommt zusammen, weil Jesus lebt. Deshalb ist der Gottesdienst nicht nur ein Vortrag mit Musik davor. Er ist ein Ort, an dem wir Gott loben, sein Wort hören und unser Leben gemeinsam vor ihn bringen.
Schon in der ersten Gemeinde wurde sichtbar: Glaube bleibt nicht privat. Menschen brachten ihre Gaben, ihre Versorgung und ihre Verantwortung zusammen. Dass Geld den Aposteln zu Füßen gelegt wurde, spricht nicht zuerst von Pflicht, sondern von Vertrauen. Eine Gemeinde lebt davon, dass Menschen nicht nur Zuschauer sind, sondern miteinander tragen.
Der Schabbat bewahrt uns davor, nur zu funktionieren. Der Sonntag bewahrt uns davor, alleine zu glauben. Am Freitag erinnern wir uns an Gottes Ruhe. Am Sonntag kommen wir als Familie zusammen: mit Lobpreis, einer Botschaft, die durch die Woche hilft, und Zeit für Gemeinschaft.
Wir glauben: Menschen sind nicht gemacht, alleine durchs Leben zu gehen. Darum ist Gemeinde mehr als ein Termin. Sie ist ein geistliches Zuhause, in dem Anbetung, Wort, Gebet und Gemeinschaft zusammenfinden.
Wenn du das Gebetshaus Frankfurt kennenlernen möchtest, musst du nicht alles vorher verstehen. Komm einfach dazu. Am Freitagabend ehren wir den Schabbat. Am Sonntag feiern wir Gottesdienst um 11:00 Uhr. Du bist willkommen, mit deinen Fragen, mit deinem Glauben, mit deiner Sehnsucht und auch mit dem, was noch unfertig ist.
Wir sind eine internationale christliche Gemeinde in Frankfurt am Main. Unsere Schwerpunkte sind Gebet, Lobpreis, Gottesdienst, Jüngerschaft und Gemeinschaft.
Sonntag: Gottesdienst um 11:00 Uhr mit Kindergottesdienst während der Predigt. Freitag: Shabbat-Abend um 19:00 Uhr.